Erst unsere Makel machen uns zu dem, was wir sind. Perfekt unperfekt. Die wahre Ästhetik liegt in der Unvollkommenheit. 
Narben erzählen uns Geschichten. Sie stehen für Verletzungen und Verlust, aber auch für Heilung und Überwindung. Und genau diese positive Seiten wollen die Designerin Maria Gottweiss und ich mit unserem gemeinsamen Projekt »Ästhetik der Unvollkommenheit« im Eiermannbau Apolda zum Vorschein bringen.​​​​​​​
Wir porträtieren Frauen und sammeln ihre Geschichten, an denen sie uns teilhaben lassen. Es entstehen zwei Aufnahmen: ein Detailmotiv der Narbe, das durch einfühlsame Lichtsetzung ein fotografisches Kunstwerk wird, und ein Gesichtsportrait, das zeigt, wer genau dahintersteckt. Inspiriert von der Frau und ihrer Narbe komplettieren wir den Dreiklang und entwickeln ein Schmuckobjekt als Symbol der Stärke, als eine Art Auszeichnung. Die Ergebnisse präsentieren wir in einer Ausstellung im Eiermannbau Apolda und einer Publikation. Dazu sind unterschiedliche Veranstaltungsformate wie Podiumsdiskussionen mit den teilnehmenden Frauen geplant.
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